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Interview

»Das hat mit Menschlichkeit und Fürsorge nichts mehr zu tun«

Interview mit dem Preisträger der Republik, Alexander Richter, Doktor der Medizin und praktizierender Arzt

Von Hendrik Sodenkamp, Anne Höhne und Anselm Lenz

Alexander Richter erhält den Preis der Republik — für Aufklärung, Courage, freie Debatte, Grundgesetz und Demokratie. Verliehen wird der Preis seit 27. Juni 2020 vom K.D.W. e.V., dem Trägerverein dieser Wochenzeitung, in Form einer Medaille am Band und eines Porträts. Ausgewählt wurde Richter als nunmehr dritter Preisträger — einstimmig vom Redaktionsrat dieser Wochenzeitung.


Herr Richter, wie bewerten Sie als Arzt die Entwicklung der letzten Monate in der Bundesrepublik im Verlauf?

Zweifelsfrei haben wir alle in den letzten Monaten Erfahrungen machen müssen, die sich wohl niemand nur sechs Monate zuvor je hätte träumen lassen. Dystopisch-futuristische und in der Realität für unvorstellbar gehaltene Visionen sind wie in einem Albtraum wahr geworden. Die demokratischen Wurzeln der Republik sind bis in tiefste Strukturen erschüttert und es gibt kaum einen Bereich des täglichen Lebens, der nicht von grundlegenden Veränderungen betroffen ist.

Ich fühle mich besonders als Arzt durch die seit Monaten anhaltende unerträgliche politische Lage im Lande betroffen, verletzt, hintergangen. Ich fühle eine Ohnmacht gegenüber einem respektlosen Staat, dem ich noch vor kurzem grundlegend vertraut hatte, der nun aber alle Werte missachtet, die mich Eltern, Schule und Studium gelehrt haben. Die Basis unseres Zusammenlebens wird unter dem Vorwand einer real nicht existierenden Bedrohung angeblich zum Wohle der Gesundheit aller offensichtlich bewusst zerstört und mit Angst werden ganze Völker — wie gut aus der Geschichte bekannt — gefügig gemacht.


»ICH FÜHLE EINE OHNMACHT GEGENÜBER EINEM RESPEKTLOSEN STAAT«


Dem Staat sind dazu alle Mittel recht wie aus vielen offiziellen Dokumenten der Ministerien hervorgehen. Die Politik ist weiter denn je davon entfernt, wirklich den Menschen zu dienen. Die vordergründig der Gesundheit zugute kommenden Maßnahmen müssen als heuchlerisch bewertet werden, da sie mit einer Rücksichtslosigkeit den hilflosen Bürger vom Kinde bis zum Greise trifft und der dabei entstehende Kollateralschaden für ein ganzes Volk nachweislich um ein Vielfaches größer ist als der Schaden einer unterdurchschnittlichen Grippewelle je sein könnte. Dies ist als Arzt besonders schmerzlich, da unser wichtigster Grundsatz in der Heilkunde »primum nil nocere« (erstens nicht schaden, hippokratischer Ärztegrundsatz; Anm.) missachtet und verletzt wird.

Man nimmt die Zerstörung von Leben, beruflicher und privater Existenzen, ganzer Lebensbereiche sowie kleiner und mittlerer Industrien nicht nur in Kauf, sondern provoziert ideologisch motiviert deren Ende. Konträrer kann eine derartige, wie immer motivierte Haltung dem Geist eines Mediziners, der heilen und retten möchte, nicht widersprechen. Die ökonomischen desaströsen Veränderungen im Land, die derzeit noch offiziell verschleiert werden — darunter die Aufhebung der Insolvenzmeldepflicht für Unternehmen — und ab Herbst 2020 verstärkt zu Tage treten werden, seien dabei nur am Rande erwähnt. Ich sehe eine fatale, politisch induzierte Entwicklung in Deutschland, die dringend massiver Gegenbewegungen aller bedarf, besonders aller medizinisch und juristisch gebildeter Mitmenschen. Dabei wird der Vierten Gewalt im Staat, den Medien, eine ganz besondere Bedeutung zukommen.


»PCR-TEST SCHLÄGT IN BIS ZU 85 PROZENT DER FÄLLE FALSCH POSITIV AN«


Wie bewerten Sie die Situation in Mittelamerika und Mexiko? Hierzulande wird behauptet, dort stürben massenhaft Menschen an Corona. Stimmt das?

Prinzipiell sei zunächst festgestellt, dass, bis auf wenige Ausnahmen, weltweit die Datenlage eine valide Aussage zur Todesursache der in der sogenannten Pandemiephase an Infektionen verstorbenen Menschen nicht zulässt. Medizinisch bewegen wir uns seit Monaten auf sehr, sehr dünnem Eis.

Denn der sogenannte PCR-Test, der zur Diagnose nicht zugelassen, geschweige denn validiert ist, schlägt in bis zu 85 Prozent der Fälle falsch positiv an und ist unglaublicherweise Grundlage für alles, ja alles, was in den letzten Monaten weltweit nicht verantwortbar zum Thema Corona passiert ist. Eine dringliche Todesursachenforschung, die man aus den Ergebnissen von Obduktionen und Autopsien hätte etablieren können, blieb bis auf wenige Ausnahmen — wie jene Professor Püschels in Hamburg — weltweit aus. Die vorliegenden Daten zeigen jedoch, dass praktische niemand an, sondern fast alle mit dem Coronavirus verstarben, der übrigens überhaupt nicht neuartig ist. 

So stellt sich die Situation auch in Mexiko wenig anders als im Rest der Welt dar. Die sogenannte Welle traf vergleichbar mit den USA Mexiko einige Wochen später. Die von der Regierung angeordneten, dem Lockdown in Deutschland vergleichbaren Maßnahmen, halten in abgeschwächter Version bis heute an, treffen das Land aber weniger hart, da es sich vielfach in der Praxis um keine Muss, sondern um Kann-Bestimmungen handelt, die auch nicht immer voll umgesetzt werden. Einzig Verstöße gegen die Mundschutzpflicht werden manchmal und nach Gutdünken des Beamten auf der Straße mit einem Bußgeld geahndet. 

Die öffentlichen Krankenhäuser haben wie in Deutschland ihren Normalbetrieb eingestellt und warten bei leeren Intensivstationen und freistehenden Stationsbetten bis heute auf Corona-Patienten. Viele Patienten aus dem öffentlichen Bereich weichen daher auf die multiplen privaten Krankenhäuser aus, die geradezu seit Monaten einen Boom erleben. Die Sterblichkeitsrate in Mexiko allgemein liegt im Bereiche der letzten fünf Jahre. Sie weist in absoluten Zahlen keinerlei Besonderheiten auf.


Wie läuft der Widerstand gegen das Corona Regime in Mexiko?

Es sei vorausgeschickt, dass viele Lebensumstände, die dem Deutschen vor Corona fremd waren, für einen Mexikaner jedoch auch vor der Krise bitteren Alltag darstellten. Das Warten in langen Schlangen vor Banken und Behörden, vor Events und in Supermärkten gilt als normal und unterscheidet sich zu Corona-Zeiten nur durch das Social Distancing, den Abstand, der die Schlange der Wartenden auf mehrere hunderte Meter anwachsen lassen kann. Der Eintritt in Kliniken und Geschäfte ist vielfach nur mit Temperaturprüfung, Desinfektion von Kleidung, Händen und Schuhen gestattet und wird von niemandem in Frage gestellt. 


WILLKÜRHERRSCHAFT UND KORRUPTION VERSUS DEMOKRATISCHE PROTESTKULTUR


Historisch bedingt, war auch vor Corona eine Protest- oder Demonstrationsmentalität nur wenig ausgeprägt. Der Schutz und vor allem die Rechte der Bürger und Verbraucher hatten auch vor Monaten praktisch keinen Stellenwert. Man war und ist grösseren Firmen, Behörden, der Polizei und dem Militär schutzlos ausgeliefert, immer mit einer Spur Willkür im Gepäck. Korruption steht an der Tagesordnung. Trotz parlamentarischer Demokratie und eines linken Präsidenten sind die meisten Mexikaner grundsätzlich geduldig und treu der Obrigkeit ergeben. 

Die extrem hohe Rate an Delinquenz in einigen Regionen läuft wie eine Parallelgesellschaft nebenher und tangiert nur selten das allgemeine Leben. Wird der Mundschutz also angeordnet, fragt man nicht, man tut es. Man denkt nicht darüber nach oder stellt die Anordnung in Frage. Schon gar nicht lehnt man sich dagegen auf in Form von Protesten. Man erduldet es in der Hoffnung, es werde schon wieder besser werden. Der überwiegend gläubige Bürger im Aztekenland hält sich zurück, wartet ab, reagiert statt zu agieren. Insofern hält sich der Widerstand im Lande sehr stark in Grenzen. Eine vergleichbare Situation zu Deutschland in Form von alternativen Medien, Protestmärschen, Coronaausschüssen, Klagen gegen Entscheidungen der Regierung et cetera besteht also nicht.


Was können deutsche Demokraten von Mexikanern lernen?

Geduld ist eine Tugend, die so manchem Deutschen im Alltag gut zu Gesicht stünde. Hier ist uns der Mexikaner sicherlich um einiges voraus. Ebenso respektiert man vielfach auch falsche Ansichten oder Entscheidungen anderer, die in unserer Republik zu lautstarkem Protest Anlass gäbe. Ein typisch deutsches, auf höchstem Niveau befindliches Anspruchsdenken, das speziell im Gesundheitssystem existiert, ist dem genügsamen Mexikaner fremd. Die Arbeit in der Medizin ist daher in Mexiko angenehm und befriedigend.


Welche medizinethischen Grundsätze müssten im Verfassungsrang bindend gemacht werden?

Unsere Gründungsväter der Demokratie haben mit der Erstellung der Grundrechte für unser Vaterland bislang vieles richtig gemacht und so die Basis für die Erhaltung demokratischer Strukturen auch zu Krisenzeiten geschaffen. Dass dies die Politik nun rechtswidrig aushebelt, zeigt Handlungsbedarf der gegenseitigen Kontrolle der Gewalten untereinander und gegebenfalls eine neue Würdigung und Definition der Vierten Gewalt, nämlich der Medien. 

 Oberste Pflicht ist vor allem gerade aus medizinethischer Sicht die Unantastbarkeit der menschlichen Würde — etwas was seit Monaten gerade bei Kindern und in Altenheimen mit Füssen getreten wird. Auch und gerade die weltweit geplanten erzwungenen Körperverletzungen in Form von Zwangsimpfungen missachten in hohem Maße die menschliche Würde, die Selbstverantwortung und Selbstbestimmung. Ärzte zu diesen Handlungen auch noch zu zwingen oder zu drohen, im Falle von Weigerungen die Zulassungen zu entziehen, grenzt an schier Unglaubliches und hat mit Menschlichkeit und Fürsorge nichts mehr zu tun.




Dieser Text erschien in Ausgabe N° 12 am 17. Juli 2020




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