Am 22. Januar 2026 erhielt die sächsische Ärztin Dr. Bianca Witzschel eine Ladung zum Haftantritt innerhalb von zwei Wochen. 1,5 Jahre Untersuchungshaft sind der deutschen Justiz und der deutschen Politik immer noch nicht genug, wenn es um Ärzte geht, die der deutschen Bevölkerung mit Maskenattesten und Impfunfähigkeitsbescheinigungen zur Seite standen. Die Mühlsteine der Verfolgung mahlen weiter. Trotz Kritik aus den USA.
Am 10. Januar 2026 wies der US-Gesundheitsministers Robert F. Kennedy öffentlich auf den systematischen Bruch mit menschenrechtlichen und ärztlichen Standards in Deutschland hin: Kennedy forderte die deutschen Behörden und seine Amtskollegin Nina Warken (CDU) dazu auf, die Verfolgung von Ärzten und Patienten wegen Maskenattesten, Impfpässen und Impfunfähigkeitsbescheinigungen einzustellen.
»Diese Kritik an der Justiz ist absolut berechtigt«, so der Kölner Rechtsanwalt Gordon Pankalla, der sich seit Jahren für die Rechte von Betroffenen der Coronamaßnahmen einsetzt in einem Interview mit dem Online-Magazin transition-news.org. Auch Prof. Martin Schwab, renommierter Jura-Professor aus Bielefeld, unterstützte die Anklage Kennedys: »Robert F. Kennedy hat völlig recht: In der Corona-Zeit wurde weder die Autonomie der Patienten noch die Therapiefreiheit der Ärzte respektiert. Und dieser Zustand dauert bis heute an«, so Schwab in einer Einordnung, die er über seine Kanäle teilte. Weder Gordon Pankalla noch Prof. Martin Schwab stehen unter Verdacht, von den USA gesteuert zu werden. Im Gegenteil, beides sind Streiter für den Rechtsstaat und die Demokratie in Deutschland schon seit Jahren, noch bevor es in den USA zu einer politischen Kehrtwende in der Bewertung der »Operation Warspeed« und der Coronamaßnahmen gekommen war.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte sich in Reaktion auf Kennedy am 10. Januar 2026 zu folgenden Aussagen hingerissen: »Die Einlassungen des US-amerikanischen Gesundheitsministers entbehren jeglicher Grundlage, sie sind faktisch falsch und zurückzuweisen. Das erläutere ich ihm gerne auch persönlich. – In Deutschland gilt grundsätzlich die verfassungsrechtlich geschützte ärztliche Therapiefreiheit. Ärztinnen und Ärzte entscheiden selbstständig und eigenverantwortlich über die Behandlung von Patientinnen und Patienten. … Strafrechtliche Verfolgung gab es ausschließlich in Fällen von Betrug und Urkundenfälschung, etwa bei der Ausstellung falscher Impfpässe oder unechter Maskenatteste.« – Will heißen: Diejenigen, die von der deutschen Justiz verfolgt werden, verdienten es auch verfolgt zu werden. Kritik sei also sinnlos, der deutsche Staat mache alles richtig, indem er kritische Ärzte verfolgt und hinter Gittern bringt.
»Betrug und Urkundenfälschung«
Die Einführung der Masken als auch die der sogenannten Impfungen waren von Beginn an unter massiver Kritik gestanden, da der medizinische Nutzen nicht nur zweifelhaft war, sondern sich auch in zahlreichen Fachstudien zeigte, dass diese »Maßnahmen« gesundheitsschädlich bis tödlich waren. Ärzte, die sich schützend vor ihre Patienten stellten, und sogenannte Maskenatteste und Impfunfähigkeitsbescheinigungen ausstellten, handelten nach bestmöglichem Wissen, in Kenntnis der weltweiten medizinischen Forschung und im Rahmen der eigentlich grundgesetzlich verbrieften Therapiefreiheit. All das verleugnete Nina Warken (CDU) in ihrer Stellungnahme, in der sie den verfolgten, verhafteten und verurteilten Ärzten unterstellte, diese hätten Verbrechen begangen, namentlich: »Betrug und Urkundenfälschung«.
Die deutsche Politführung versucht offensichtlich weiter das Narrativ aufrechtzuerhalten, dass die Maßnahmen der Regierung ab dem Frühjahr 2020 (also Notstandsgesetzgebung, Aushebelung der Gewaltenteilung, massive Zensur, Diffamierung und Verfolgung von Oppositionellen, Verbot bzw. Niederschlagung von regierungskritischen Demonstrationen, Ausgangssperren und Massenverhaftungen, Kapitalkonzentration hin zu einigen Konzernen, die Herbeiführung von Hungersnöten auf der Südhalbkugel) aus Gesundheitsgründen und im Namen der Menschlichkeit sowie der Solidarität erfolgt sei und im Großen und Ganzen gut funktioniert hätte.
Dementsprechend müssen die 679.785 schwerwiegenden Nebenwirkungen und die gemeldeten 29.673 Todesfälle, die allein bis zu heute bei der europäischen Arzneimittelagentur EMA im Zusammenhang mit den sogenannten Coronaimpfungen gemeldet wurden, systematisch ignoriert oder kleingeredet werden (Fachleute gehen von einer massiven Untererfassung der Schäden aus).
Aber: Es gab keine Übersterblichkeit in den Reihen der sogenannten Maßnahmenkritiker, die sich systematisch sämtlichen Coronazwangsmaßnahmen verweigerten, die sich wiederholt und in großer Zahl auf der Straße und im Geheimen trafen, ohne Masken zu tragen oder andere Maßnahmen der Sozialdistanz anzuwenden, und die sich auch den experimentellen Gen-Medikamenten verweigerten. Im Gegenteil. Menschen wie Dr. Bianca Witzschel und ihre Patienten, die ein lebender (und gesunder) Gegenbeweis für die regierungsamtliche Story von der Wirksamkeit der Coronamaßnahmen und der Impfung darstellen, müssen aus Sicht der verantwortlichen Politgruppen weiter kriminalisiert werden und dauerhaft verschwinden, um immer noch die Lüge von der schlimmsten Seuche seit der Spanischen Grippe und dem menschenfreundlichen Charakter deutscher Regierungs- und Machtpolitik aufrechtzuerhalten.
»ES MUSS BEKANNT WERDEN,
WAS HIER FÜR EIN UNRECHT GESCHIEHT«
Zwei Wochen sind es, die Dr. Bianca Witzschel nun laut Schreiben der Staatsanwaltschaft Zeit hat, um ihre letzten Angelegenheiten zu regeln, bevor sie wieder in den Knast muss, wo die nun bald 70-Jährige Frau bereits 476 Tage ihres Lebens verbringen musste. Gegenüber dem DW sagte sie am Telefon: »Abgesehen von meinem Alter, bedeutet diese erneute Haft auch körperliche Inaktivität, mit den demensprechenden Folgen. Aber auch einen privaten Untergang, nachdem die Untersuchungshaft mir bereits erheblichen Schaden zugefügt hat. (Das Interview mit Dr. Bianca Witzschel zu ihrer Zwangsräumung finden Sie hier) Außerdem bin ich seit der ersten Inhaftierung überaus sensibel auf einige Außenreize, wie ich es vor der langen Haft nicht hatte, heute würde man dazu vielleicht Post-Traumatisches Syndrom sagen. Jetzt noch einmal 1,5 Jahre Haft. Das kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen.«
Auf die Frage, wie man die Mut-Ärztin nun unterstützen könne, antwortete Bianca Witzschel: »Es ist natürlich toll, dass ich weiß, dass Menschen an mich denken. Nette Anrufe, nette Worte, das alles ist sehr positiv, aber wirklich helfen, das kann mir derzeit nur die breite Masse. Also wenn bekannt gemacht wird, was hier für ein Unrecht geschieht.«
Am Montag, den 26. Januar 2026, soll es laut Bianca Witzschel zu einem Treffen mit ihrem Rechtsanwalt kommen. Ob es ihr gelingen kann, dass die Haft aufgeschoben wird bzw. die Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt wird, bleibt noch unklar. Laut DW-Informationen soll es in den kommenden Tagen und Wochen zu Protestkundgebungen aus den Reihen der neuen Friedens- und Demokratiebewegung kommen, um auf den Umgang der Staatsmacht mit der verdienten Ärztin Dr. Bianca Witzschel hinzuweisen.
