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DAS GENEXPERIMENT GEHT WEITER

Bio-Technologieunternehmen bringen unentwegt neue mRNA- und DNA-Präparate auf den Markt. | Von Markus Fiedler

Von Markus Fiedler

Die uns als neuartige »Impfstoffe« verkauften Injektionsstoffe sind in Wirklichkeit Präparate zur Genmanipulation der Zellen des eigenen Körpers. Diese »Gentherapeutika« mögen Ihre Berechtigung haben beim Einsatz gegen schwere bis gar nicht heilbare Erbkrankheiten wie zum Beispiel bei
der Behandlung von Stoffwechsel krankheiten wie Phenylketonurie (PKU). Zur vorbeugenden Behandlung beziehungsweise »Impfung« von gesunden Patienten sind sie aufgrund ihrer breit gefächerten Nebenwirkungen schlichtweg ungeeignet.


Dieser Artikel beschäftigt sich erneut mit einem Thema, das ich vor über einem Jahr in der 38. Ausgabe des DW (27. Februar 2021) besprochen habe. Damals ging es um den Gen-Impfstoffkandidaten BNT162c2 der Firma BioNtech. Dabei handelt es sich um einen sogenannten selbstreplizierenden Impfstoff (saRNA, also »self amplifying Ribo-Nucleic Acid«). Dieser Kandidat kam bei der Corona-Gen-Impfungskampage nicht zum Zug. Ich selbst warne eindringlich vor diesem Typus von selbst vervielfältigenden Impfstoffen eben wegen der viralen Vermehrung der mRNA-Erbträger und unvorhersehbarer Nebenwirkungen – besonders wenn genmanipulierte Spike-Proteine auf den Erbträgern codiert sind. Denn genau diese Spike-Proteine sind hoch toxisch, verbleiben sehr lange im Körper, erzeugen das Krankheitsbild von Covid-19 und sind dafür verantwortlich, dass Patienten über massive Blutgerinnungsstörungen und ein defektes Immunsystem klagen.


LEITMEDIEN LOBPREISEN
MRNA-TECHNOLOGIE


Jetzt hat eine andere US-amerikanische Firma, namens Arcturus Therapeutics ihre klinische Testphase zu einem gleichartigen Gen-Impfstoff für die Einführung in Entwicklungs- und
Schwellenländern abgeschlossen. VieleMedien berichteten darüber, allerdings vollkommen unkritisch. So freut sich ein Autor des MDR beispielsweise: »Es könnte der mRNA-Technologie auch in ärmeren Ländern zum Durchbruch verhelfen: Das kalifornische Biotechunternehmen Arcturus Therapeutics hat zusammen mit seinem vietnamesischen Partner Vinbiocare die klinischen Studien für die Zulassung eines neuen mRNA-Impfstoffs gegen Corona abgeschlossen. Demnach konnten 95 Prozent der geimpften Versuchspersonen vor schwerer Erkrankung und Tod geschützt werden.«

95 Prozent Erfolgsquote! Das hatten wir schon einmal, und zwar beim Impfstoff »Tozinameran« oder auch »Comirnaty« beziehungsweise 162b2 von BioNtech. Seriöse Untersuchungen kamen da aber zu ganz anderen Einschätzungen. Wir lesen auf tkp.at: »Eine genaue Untersuchung der Daten ergab massive Zweifel an der Richtigkeit der behaupteten Wirksamkeit von 90 beziehungsweise 95 Prozent (von BNT162b2). Es wurden rund 4.000 Personen aus der Studie ausgeschieden ohne zu begründen warum. Wären sie in der Studie geblieben, dann hätte sich die Relative Risikoreduktionsrate auf nur 19 bis 29 Prozent reduziert.«

Wenn wir also bei Arctus Therapeutics ähnliches Lob bezüglich der Wirksamkeit lesen, sollten wir sehr kritisch sein. Der neuartige Gen-Impfstoffkandidat dieser Firma hat die Bezeichnung ARCT-154. Das Präparat wird als Pulver geliefert und muss vor der Verabreichung in Flüssigkeit aufgelöst werden. Die Erbinformationen des Präparates sind auf mRNA-Molekülen abgelegt. Diese werden in sogenannten LNPs (Liquid-Nano-Partikeln) transportiert. Es handelt sich also um die gleiche Technologie wie bei der Firma BioNtech. Auch ist als Antigen das sogenannte Spike-Protein (Variante D614G) des Corona-Virus codiert. Da die allermeisten schweren Nebenwirkungen von Corona-Gen-Impfstoffen auf diese von den körpereigenen Zellen produzierten Spike-Proteine zurückgehen, verwundert es, dass der Impfstoff ARCT-154 eine so gute Verträglichkeit haben soll.


ANGRIFF AUF
DAS IMMUNSYSTEM


Obendrein ist dieses mRNA-basierte Präparat wie das Präparat BNT162c2 von BioNtech ebenfalls ein selbst vervielfältigender Impfstoff. Auf der mRNA ist ein Replikase-Protein codiert, welches von der mit dem Präparat infizierten Wirtszelle produziert wird. Danach vervielfältigt dieses Enzym die GenImpfstoff-mRNA sodass davon mehrere Zigtausend Kopien in der Zelle vorhanden sind und diese für die Zelle schädliche Fremd-mRNA nicht wieder abgebaut werden kann.

Üblicherweise präsentieren alle Zellen im Körper die von ihnen produzierten Proteine auf der Oberfläche und so wird das Immunsystem diese Zellen aufgrund der fremdartigen Eiweiße als infiziert erkennen und beseitigen. Patienten mit einem geschwächten Immunsystem haben hier allerdings genau so schlechte Karten wie bei einer beliebigen viralen Infektion. Das Immunsystem wird im Zweifel diese Zellen nicht rechtzeitig erkennen.

Und so verwundern auch nicht die Ausschlusskriterien für Probanden, die an der Testung des Impfstoffes in Vietnam teilnehmen sollten: »Ausschlusskriterien: Personen, die eine Vorgeschichte von Autoimmunerkrankungen oder Immunschwäche haben.« Schöne neue Corona-Welt.


Markus Fiedler ist Diplombiologe mit Fachgebiet Mikrobiologie und Genetik und Naturwissenschaft-Ressort-Leiter.




Dieser Text erschien in Ausgabe N° 89 am 06. Mai 2022




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