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Interview

»Definitiv ein verlorenes Jahr«

oder »Was kommt noch? Schießbefehl, Lager, Waterboarding?« | Von Hannes Henkelmann

Von Hannes Henkelmann

Heute bin ich in Bremen und spreche mit dem 18-jährigen Finn über Energiehaushalt und Extraleben sowie über Schubladen und Sündenböcke.




Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.

Nun, ich heiße Finn, bin ein ganz normaler Typ und mache gerade Abitur,Fachrichtung Sport. Zudem bin ich verliebt, ungeimpft und total genervt vonder Pandemie.


Wollen wir die Pandemie ein wenig Revue passieren lassen.Schildern Sie doch mal einen typischen Samstagabend während des Lockdowns im letzten Jahr!

Zumeist habe ich mich spontan mit Kumpels draußen auf einer Bank getroffen. Mal mit einem Freund, mal zu fünft. Zwei Stunden gequatscht, ein paar Becks gezischt. Mädels – Fehlanzeige. Einmal kam ein Einsatzwagen der Polizei, aber wir konnten noch rechtzeitig abhauen. Unterm Strich konnte ich mich mit der Situation irgendwie arrangieren und meinem Alltag Struktur geben, aber den noch war es definitiv ein verlorenes Jahr.


Wie sah es in diesem Jahr aus? Waren Sie mal im Club?

Dreimal war ich in der Diskothek, als es noch mit einem negativen Test möglich war. Warum dann die Regeln nochmals verschärft wurden und ich, als getesteter
Ungeimpfter, eine größere Gefahr war als ein ungetesteter Geimpfter, ist für mich bis heute nicht nachvollziehbar. Egal, jetzt treffe ich mich mit meinen besten Freunden halt überwiegend privat.


Wie kommen Sie in der Schule zurecht?
Eins vorweg: Unter der Maske fühle ich mich extrem unwohl. Ich kriege weniger Luft, meine Konzentration leidet und ich werde schneller müde. Seit Sommer 2021 fühle ich mich in der Schule diskriminiert, weil ich als Ungeimpfter andere Regeln habe als meine geimpften Mitschüler. Außerdem ist der psychische Druck für mich gerade enorm groß, weil einige Lehrer und Mitschüler zunehmend mit Unverständnis auf meine Entscheidung reagieren. Es ist enttäuschend, dass sie mich, ohne mit mir zu sprechen und mich nach meinen Gründen zu fragen, in eine Schublade stecken. Vermut ich in die Querdenker-, »KenFm ist Verschwörungstheorie«-Kiste.


Und wie sieht es zu Hause aus?

Meine Eltern, als entschiedene Verfechter des freien Impfentscheids, stärken mir täglich den Rücken. Das ist unglaublich wichtig. Leider habe ich seit vier Jahren ein Erschöpfungssyndrom. Ich muss mit nur 20 Prozent meines eigentlichen Energiehaushaltes das Leben auf die Reihe kriegen. Das ist hart. Habe schon eine ganze Reihe an
Ärzten abgeklappert. Keiner konnte mir helfen. Und mein aktueller Doc, dem ich vertraue, rät mir unbedingt zur Impfung. Aber meine Intuition sagt eindeutig Nein. Das ist alles nicht so einfach.


Sind Sie mit dem Corona-Krisenmanagement der Bundesregierung zufrieden?
Ich persönlich kenne niemanden, der an Corona schwer erkrankt, geschweige denn gestorben ist. Zudem empfinde ich die Panikmacherei von Politik und Medien als völlig überzogen. Da Kinder und Jugendliche zumeist einen milden Verlauf haben, frage ich mich, ob die strengen Maßnahmen überhaupt angebracht sind. Und haben die Verantwortlichen auch daran gedacht, dass die ganzen Regeln und Einschränkungen die jungen Menschen auf Dauer krank machen können? Wie ich gehört habe, sind die Kinder- und Jugendpsychiatrien überfüllt. Von daher bewerte ich das Krisenmanagement der Bundesregierung bezüglich meiner Altersgruppe als ungenügend.


Was halten Sie von den neuen Corona-Auflagen?
Ich habe im September zum ersten Mal gewählt, mir nicht wirklich viel erhofft, aber dass die Kandidaten so dreist lügen, Stichwort Impfpflicht, hätte ich nicht erwartet. Und dass der kommende Bundeskanzler verkündet, dass es bezüglich der Corona-Maßnahmen keine roten Linien mehr gebe, ist erschreckend. Es wird schon über Bußgeld und Haftstrafen diskutiert, was soll darüber hinaus noch kommen? Schießbefehl, Lager, Waterboarding? Während meiner 13-jährigen Schulzeit habe ich zweimal das Dritte Reich behandelt, und leider kann ich durchaus Parallelen zur heutigen Zeit sehen. Ich als Ungeimpfter fühle mich gerade vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen, und die Gruppe, der ich angehöre, wird medial zum Sündenbock für die ganze Misere gemacht. Und das völlig zu Unrecht. Das ist wirklich nur schwer auszuhalten. Insgesamt fühle ich mich oftmals wie in einem abgedrehten Videospiel, nur mit dem entscheidenden Unterschied, dass ich in dieser Version kein Extraleben habe.


Hannes Henkelmann ist Sozialarbeiter und Fotograf. Er führt die DW-Alltagsinterviews.





Dieser Text erschien in Ausgabe N° 72 am 10. Dez. 2021




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