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Interview

Zensur eines Bundestagskandidaten

Roman Mironov Preisträger der Republik und Politiker der Partei Bündnis21 im INTERVIEW

Von Anselm Lenz

© Bild: DW

Anselm Lenz: Herr Mironov, warum reichten Sie eine Petition im Kanzleramt ein?
Roman Mironov: Es hatte sehr große Demonstrationen in Berlin gegeben. Mir schien, der Staat tut alles, um diese unsichtbar zu machen. Dann wurden Demonstrationen ganz verboten. Ich dachte mir, wenn man sich nicht versammeln darf, macht man eine Petition. Im Anschluss an meine 64-tägige Mahnwache für Grundgesetz und Menschenrecht am Kanzleramt reichte ich die Petition ein.


In der Petition fordern Sie, was Oppositionelle immer fordern: Den Rücktritt der Regierung und die Änderung der Politik. Wann und wie haben Sie Ihre Petition eingereicht?
Ich habe die Petition am 2. August 2021 um 12 Uhr mit rund 27.000 Unterschriften zum Kanzleramt gebracht. Der Pförtner wollte nicht, dass wir dies auf Video dokumentieren. Er gab mir aber einen Eingangsstempel. Kurz darauf kam die Polizei und kesselte mich und meine Begleitung ein. Sie nahmen meine Personalien auf.


Was geschah dann?
Ich fuhr nach Ahrweiler, um dort nach der Flutkatastrophe zu helfen und mir ein eigenes Bild zu machen. Dort erfuhr ich, dass meine Petition gelöscht worden war – als diese nun rund 77.000 Unterzeichner hatte! Ich bekam ein Schreiben von der Petitionsplattform change.org, die Petition sei »schädlich und irreführend«.


Zensur findet im großen Maßstab statt. Hatten Sie noch weitere Repressalien zu erleiden?

Ja, mein Bankkonto wurde mit gezielten Lastschriften leergeräumt, bis es auf null war – von einer Frau in Kopenhagen, die wahrscheinlich nicht existiert. Das geschah in über 50 Abbuchungen von 400 Euro bis zuletzt 1 Euro. Weil ich im Ahrtal war, bekam ich es nicht mit. Das Geld konnte ich später zurückholen, aber es war ein weiterer gezielter Angriff und ein Einschüchterungsversuch gegen mich in den Tagen nach der Petitionsübergabe.


Suchten Sie die Öffentlichkeit?
Ja, aber mein Video, in dem ich nur schilderte, dass change.org die Petition zensiert hatte, wurde nach zwei Tagen von Google-Youtube gelöscht, angeblich wegen »Mobbings«. Es hatte zu dem Zeitpunkt etwa 11.000 Aufrufe. Nachdem ich bei Youtube nachgefragt hatte, an welchem Timecode sie denn »Mobbing« gefunden hätten, löschten sie meinen ganzen Kanal aus. Ich war zu dem Zeitpunkt Kandidat der Partei Bündnis21 zur Bundestagswahl und wurde mundtot gemacht. Mein Wahlkampf ist zerstört worden.





Dieser Text erschien in Ausgabe N° 68 am 05. Nov. 2021




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