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Das Hochwasser und das Klima

Vom Ablenkungsmanöver »Klimawandel« und dem kläglichen Versagen der staatlichen Katastrophenhilfe

Von Markus Fiedler

Nach der Hochwasserkata­strophe im Ahrtal belehren uns Politiker: »Ex­treme Wetterereignisse nehmen zu.« Und natürlich warnt allen voran Karl Lauterbach, der seit neuestem neben seiner stritti­gen Expertise als Epidemiologe im Rahmen seiner neuen Zusatzqua­lifikation als Wetterfrosch mitteilt,Deutschland müsse sich »darauf einstellen und vorbereiten, dasses in Zukunft mehr Naturkatastrophen geben wird und auch regelmäßig Pandemien«.


Und auch die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock weiß in »leichter Sprache« auf ihrer Homepage zu berichten: »[...] Das viele Wasser fließt ins Meer. So steigt das Wasser im Meer immer höher. Dort, wo früher die Küste war, ist heute schon das Meer. Dann verlieren viele Menschen ihr Haus. Die Fachleute sagen: ›Der Klimawandel wird schlimmer. Die Erde wird immer wärmer.‹ Dann ändert sich das Wetter. Das darf nicht passieren. Deshalb will ich unsere Natur schützen.« Bei so viel geballter Fachkompetenz lohnt es sich, genauer hinzusehen.


KEINE ZUNAHME VON

EXTREMWETTEREREIGNISSEN


Können wir aus den ermittelten Wetterdaten der Vergangenheit für Deutschland sicher auf eine Zunahme der Extremwetterereignisse schließen? Nein! Das können wir nicht. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie schreibt in Anlage 28-3 im Jahr 2007: »In den vergangenen 40 Jahren sind Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste weder häufiger noch schwerer geworden. Lediglich in den 90ern trat eine deutliche Häufung auf, die aber nur von kurzer Dauer war.« Der deutsche Wetterdienst schrieb: »Bei extremen Wetterereignissen sind in Deutschland hingegen bisher keine signifikanten Trends zu beobachten gewesen. Auch solche Ereignisse wie die Hochwassersituation 2002 gehören zum normalen Repertoire unseres Klimas.« Und auch beim Weltklimarat liest man: »Das IPCC (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) konnte auf globalem Niveau keinen Trend bei den Extremwetterereignissen erkennen und zuordnen«. Somit ist die Behauptung falsch, dass die Hochwasserkatastropheeines von vielen gehäuft auftretenden Extremwetterereignissen sei, die mit einem Klimawandel zusammenhingen. Das ist aus den vorliegenden Daten nicht beweisbar.

Dass der Text von Annalena Baerbock ebenfalls grober Unfug ist, weiß jeder, der den Wasserkreislauf kennt. In diesem Zusammenhang lernen schon Grundschüler, dass der Süßwasserniederschlag auf dem Land überwiegend aus verdunstetem Meerwasser besteht und aufgrund des besagten Kreislaufs selbstverständlich kein Anstieg der absoluten Wassermenge im Meer herauskommen kann.Dass der Meeresspiegel hingegen tatsächlich bei einem Klima mit langanhaltenden hohen Temperaturen steigt, ist korrekt. Der Grund dafür liegt im Abschmelzen der Eismassen in den Polarregionen und in der wärmebedingten Ausdehnung des Wassers. Die Frage ist demnach: Ist es in den letzten Jahrhunderten oder Jahrtausenden tatsächlich signifikant wärmer oder kälter geworden?

Zunächst einmal ist es in den letzten 150 Jahren deutlich wärmer geworden. Im gleichen Zeitraum ist ein Anstieg des durchschnittlichen Meeresspiegels in Cuxhaven um etwa 35cm zu verzeichnen. Dennoch hat man in derselben Zeit durch Landgewinnung mindestens 56km2 Land an der Küste hinzugewonnen. Der Hinweis auf schwindende Küsten kann sich daher nur auf Staaten beziehen, die keinen Küstenschutz oder keine Landgewinnung betreiben.


FRÜHER WAR ES WÄRMER


Vor 4.000 Jahren und vor 7.000 Jahren war es in Europa tatsächlich jeweils etwa 1°C wärmer als heute, etwa alle 110.000 Jahre in der Vergangenheit war es ca. 3°C wärmer als heute. Das wird für viele überraschend sein. Sie wundern sich, warum Sie das so noch nicht gehört haben? Weil Sie regelmäßig mittels Auslassungen über die tatsächlichen Daten über die Leitmedien getäuscht werden. Diese Täuschung führte zur Herausbildung einer Art Endzeitsekte. Ähnlich wie bei den Zeugen Jehovas wird im religiösen Eifer die Apokalypse propagiert, und das mit nur scheinbar wissenschaftlichen Methoden

Hochwasserereignisse auf dem Festland treten hierzulande leider auch in aller Regelmäßigkeit auf. Eine Häufung der Hochwasser in den letzten hundert Jahren ist nicht auszumachen. Beispielsweise waren die meisten Main-Hochwasser alle vor 1900 und darunter waren auch die höchsten Pegelstände. Die meisten Hochwasserereignisse zeigen einen Pegel um 6 bis 7,50 Meter. Der mit Abstand höchste Pegel wurde beim Magdalenenhochwasser im Jahr 1342 mit 10 Metern über dem Normalpegel gemessen. Andere Messstationen melden eine ähnliche Streuung der Werte. Schaut man sich die historischen Hochwasser im Vergleich an, so sind die Pegel der Hochwasser über die letzten Jahrhunderte in der Tendenz bis heute immer weiter gesunken oder aber gleich geblieben. Eine signifikante Häufung von Extremwerten nach der Industriellen Revolution (nach 1850) und dem damit einhergehenden Mehrausstoß von CO2 ist mir bei keiner der von mir gesichteten Messstationen aufgefallen. Also, wie kommt Herr Lauterbach zu seiner Warnung? Wir wissen es nicht.

Nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal gibt es offenbar keinen Politiker wie einen Helmut Schmidt, der schnell reagiert und handelt. Im Gegenteil! In den Katastrophengebieten sind auch noch Tage nach der Katastrophe überwiegend zivile Helfer zu sehen, die sich sehr schnell selbst organisiert haben und die meiste Hilfe leisten, auch mit schwerem Gerät wie Trecker, Lastwagen, Radlader und Bagger. Unterstützung durch Bundeswehr, Feuerwehr und THW gab es es zu diesem Zeitpunkt nur vereinzelt.

Nach vielen voneinander unabhängigen Augenzeugenberichten behindert die Politik auch zwei Wochen nach der Katastrophe die Aufräumarbeiten im großen Umfang durch Bürokratie, fehlende Beauftragung von offiziellen Hilfskräften und durch unsinnige Zurückweisung von freiwilligen Helfern, Spenden und Hilfsgütern. Und nicht zu vergessen: Es gab keine Katastrophenwarnung trotz vorliegender alarmierender Daten. Es ist offensichtlich, dass die Klimadiskussion hier nur ablenken soll. Und zwar vor einem umfassenden Versagen der staatlich organisierten Katastrophenhilfe auf mehreren Ebenen.


Markus Fiedler ist Diplombiologe mit Fachgebiet Mikrobiologie und Genetik sowie Ressortleiter Naturwissenschaft.




Dieser Text erschien in Ausgabe N° 57 am 06. Aug. 2021




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