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FEHLGEBURTEN NACH IMPFUNG

Deutsche Medien ignorieren die hohe Anzahl an Toten und ungewollten Schwangerschaftsabbrüchen nach Corona-Impfungen.| Von Markus Fiedler

Von Markus Fiedler

Der selbsternannte »Faktenfuchs« des Bayerischen Rundfunks berichtet: »Corona-Impfung führt nicht zu mehr Fehlgeburten.« Ehrlicherweise hätte der BR das Ganze besser in #Aktenwolf oder in naive #Fakten-Ente umbenennen sollen. Denn es werden positive Nachrichten zu Impfungen betont und die Leser über massive Gefahren bei den Corona-Impfungen hinweggetäuscht.


Zunächst die europäischen Rahmendaten zu den Impfungen: Bis zum 6. Juli 2021 wurden laut European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) »Covid-19 Vaccine Tracker« 368.797.516 Impfdosen verabreicht. Gleichzeitig wurden der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) bisher 665.525 Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Impfungen gemeldet. Die Recherchegruppe »EMA Datenanalyse Programmieren« veröffentlicht ihre Daten regelmäßig auf Telegram (t.me/DatenAnalyseProgrammieren). Sie ermittelten mit Stand vom 3. Juli 2021 insgesamt 10.716 Todesfälle, davon 5.215 im Zusammenhang mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer, 2.756 bei Moderna, 2.486 bei Astrazeneca und 259 bei Johnson & Johnson.

Am 6. Juli 2021 veröffentlichte die Gruppe eine Beobachtung, nach der insgesamt 36.353 Fälle zwischen dem 24. April 2021 und dem 3. Juli 2021 aus der EMA-Datenbank ohne Angabe von Gründen verschwunden seien. Darunter befänden sich auch 1.791 Datensätze, die eine Todesfolge belegten. Mit 17 Prozent sind die Todesfälle in den gelöschten Datensätzen unverhältnismäßig hoch vertreten. Die Todesfälle haben insgesamt einen Anteil an den gemeldeten Nebenwirkungen von derzeit nur 1,6 Prozent. Zu welchem Zweck wurden diese Datensätze überproportional gelöscht? Die EMA-Datenbank ist mit der CDC-VAERS Datenbank in den USA vergleichbar.

In Ausgabe DW 52 vom 26. Juni des Jahres berichteten wir an dieser Stelle, dass eine spezielle Datengruppe (R00-99) der CDC-Sterbestatistik im Vergleich 4,4 mal mehr Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-Impfungen listet als die CDC-VAERS Datenbank. Die akkurat geführte CDC-Sterbestatistik nannte hier circa 25.800 Fälle, die auf Impfungen zurückgehen könnten.


TODESZAHLEN WERDEN KÜNSTLICH

NIEDRIG GEHALTEN


In der VAERS Datenbank waren damals nur etwa 5.800 Fälle gelistet. Könnte es sein, dass sowohl in den USA als auch in Europa nicht nur durch nachlässige Meldungen von Impfnebenwirkungen, sondern auch durch gezielte Löschung von Todesfall-Datensätzen die offi-ziellen Todeszahlen im Zusammenhang mit Impfungen niedrig gehalten werden und dadurch diese große Dunkelziffer entsteht?

Die auf die USA bezogenen Rohdaten im Artikel »Preliminary Findings of mRNA Covid-19 Vaccine Safety in Pregnant Persons« sollte man sich genau anschauen. Die von der Arbeitsgruppe um Tom T. Shimabukuro in der Zeitschrift »New England Journal of Medicine« veröffentlichten Daten lassen den Schluss zu, dass nach einer Corona-Impfung während der ersten 20 Wochen der Schwangerschaft 104 von 127 Frauen ihr ungeborenes Kind durch spontane Schwangerschaftsaborte verloren haben. Das entspricht einem Anteil von 81 Prozent! Bei vier von fünf der in dem V-Safe-Schwangerschaftsregister verzeichneten Frauen führt demnach die Impfung zu einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch. Je früher die Impfung während der Schwangerschaft vorgenommen wird, desto höher erscheint die Wahrscheinlichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs, laut Datenbasis der Studie.

Im Fließtext der Studie wird dieser Zusammenhang aber unterschlagen. Die Schwangerschaftsabbrüche werden lediglich auf die Gesamtzahl von allen 827 registrierten schwangeren Frauen bezogen, darunter vor allem Impfungen in späteren Schwangerschaftsstadien. Daraus errechnen sich lediglich 12,6 Prozent Schwangerschaftsabbrüche. Im Vergleich zu den Daten aus Zeiten vor Corona sei diese Abbruchquote aber nicht auffällig, so die Autoren.

Im eingangs erwähnten BR-Artikel bezieht man sich sogar auf die besagte Veröffentlichung. Nur ist den BR-Autoren das brisante Detail mit den exorbitant hohen Schwangerschaftsabbrüchen offenbar entgangen. Stattdessen werden zahlreiche »Gründe, die für eine Impfung von Schwangeren sprechen,« genannt. Und der BR kommt zu dem Ergebnis: »Fehlgeburten treten unter geimpften Frauen bisher nicht häufiger auf als normal.« Es bleibt abzuwarten, ob und wann der BR hier reagiert und den Artikel zurückzieht oder korrigiert. Schöne neue Corona-Welt.


Markus Fiedler ist Diplombiologe mit Fachgebiet Mikrobiologie und Genetik sowie Ressortleiter Naturwissenschaft.





Dieser Text erschien in Ausgabe N° 54




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