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Der Preis der Republik geht an Sören Pohlen, Inhaber der Bar Scotch & Sofa in Berlin Prenz- lauer Berg.

MUTIGER GASTGEBER

Von Nadine Strotmann

»Es sind zwar eisige Zeiten für die Demokratie, doch wer für diese und das Grundgesetz eintritt, der kann niemals verlieren.« Pohlen ist Gastronom mit Leidenschaft und Mensch mit Haltung. Den großen Mann mit hellblauen Augen und aufrechtem Gang kann so leicht nichts mehr erschüttern, denn er hat einiges erlebt.

Nach monatelangem Lockdown, massiven finanziellen Einbußen und wenig Perspektive seitens der Politik, entschied sich Pohlen vor rund drei Wochen, seine Bar Parteigründern der Initiative »Team Freiheit« zur Verfügung zu stellen. Wagemutig: Der 52-Jährige wusste nicht, was auf ihn zukommen würde. Das kam: Kündigung seiner Räume, Verleumdung als Nazi, Schmierereien an seinen Schaufenstern. »Es gab sogar Morddrohungen«, sagt er. Der ehemalige Sozialdemokrat und Verehrer Willy Brandts und Helmut Schmidts ist schockiert, aber nicht entmutigt. Er sieht es als seine Pflicht, sich für Freiheit und Demokratie einzusetzen, »auch wenn ihn manchmal ein mulmiges Gefühl überkommt«.

Mit seiner eigenen Szenebar erfüllte sich der gebürtige Heidelberger vor knapp sechs Jahren seinen Lebenstraum. Zuvor hatte er jahrelang in der Altenpflege gearbeitet, nebenbei in der Gastronomie gejobbt, bis er sich dann entschied, alles auf eine Karte zu setzen: Die eigene Bar.

Dass Pohlen Rückgrat hat, hat er bewiesen. Jetzt geht es trotz aller Widrigkeiten weiter. Ein Demokrat mit Niveau! 


Der Preis der Republik für Aufklärung, Courage, freie Debatte, Grundgesetz und Demokratie wird an Sören Pohlen verliehen, Inhaber der Bar Scotch & Sofa in Ber- lin Prenzlauer Berg. Die Auszeichnung wird seit 27. Juni 2020 vom Trägerverein dieser Wochenzeitung in Form einer Medaille am Band vergeben.

Bisherige Preisträger: Stephan Kohn, Prof. Sucharit Bhakdi, Dr. Alexander Richter, Prof. Karina Reiß, Dr. Wal- ter Weber und die Ärzte für Aufklärung, 1,3 Millionen vom 1. August in Berlin, Ken Jebsen, Alexandra Wester und Joshiko Saibou, zwei Heldinnen vom 29. August in Berlin, remonstrierende Polizisten, Tommy Hansen, Alexander Ehrlich, Jens Wernicke, Friederike Pfeiffer-de Bruin, Sebastian Götz, Markus Haintz, Sebastian Friebel, Viviane Fischer, Beate Bahner, Louise Creffield, André und Mona, Sibylle plus Martin und Söhne, Ralf Ludwig, Nana Domena Lifestyler, Ilona Si Moussa. 




Dieser Text erschien in Ausgabe N° 35 am 29. Jan. 2021




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