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TEILE UND HERRSCHE

EINE AUFARBEITUNG DES CORONA-AUSNAHMEZUSTANDES

Von Cluse Krings

Seit Monaten erleben wir eine »Pandemie« von mehr als ungeklärter Gefährlichkeit. Und ein chaotisches Hin-und-her regierungsseitiger Verlautbarungen und Verordnungen. Die Mainstream-Medien überbieten sich in sklavischem Gehorsam und plappern die immer unverständlicher werdende Kakophonie der Herrschenden nach. 

Die neueste Wendung ist nun, all jene, die ihre wirtschaftliche Existenz, ihre physische und psychische Gesundheit durch kopflose Bestimmungen und Anweisungen gefährdet sehen und von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen, zu verleumden. »Divide et impera«, teile und herrsche, war bereits im alten Rom ein gängiges Unterdrückungsprinzip.

Ganze Völkerschaften wurden durch Ungleichbehandlung und mutwillig herbeigeführte Unterscheidungskriterien gegeneinander ausgespielt, so dass sie sich untereinander Feind wurden und es für Rom ein Leichtes war, sie – jede vereinzelt und schwach – zu besiegen. Dieses Prinzip empfahl Niccoló Macchiavelli 1.000 Jahre später auch seinem Fürsten. Im Fall unserer heutigen Landesfürsten und Gott-gleichen Innenminister sehen wir den Wunsch, den komfortablen Zustand eines den Regierenden willfährig ergebenen Volks weiter aufrecht zu erhalten und Kritik zu unterbinden. Es wird ihnen, so viel ist jetzt schon ausgemacht, nicht gelingen. 

Doch die Gespenster Rechtsradikalismus und Antisemitismus, die Regierung und Presse herbeireden, um die Protestbewegung zu spalten, werden bald schon auf den Plan treten. Wenn niemand gegensteuert.

All den so selbstbewusst auftretenden Virologen zum Trotz: Bislang wissen wir wenig über Virus und Erkrankung. Die allermeisten Fragen sind offen: Welche Zellen des menschlichen Körpers befällt SARS-CoV-2? Was geschieht mit diesen Zellen? Was hat es mit den Thrombosen und Embolien auf sich, die man in Toten findet? Sind sie Teil der Krankheit oder Zufallsfunde? Wie viele Organe sind betroffen? Wie hoch ist die Zahl der Angesteckten tatsächlich? Wie hoch ist die Sterberate? Sind die Genesenen immun? Übertragen Kinder die Krankheit überhaupt? Wie hitze- und sonnenlichtempfindlich ist das Virus?

Was wir wissen, ist, dass der Übertragungsweg der einer Influenza ist. Dass die absoluten Zahlen der »Corona-Toten« im unteren Bereich dessen liegen, was bei einer Grippe-Welle zu erwarten wäre – hierzulande wie weltweit. Dass die albernen Masken, mit denen wir herumlaufen sollen, nach Expertise der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und führenden Virologen den Träger eher gefährden denn schützen und obendrein gesundheitsschädlich sind. 

Warum? Weil sie uns mit viel mehr Anstrengung atmen lassen ― schlecht für ältere Menschen, solche mit Lungenproblemen und Asthmatiker, also ausgerechnet die Risikogruppen. Weil das Hirn an Sauerstoffunterversorgung leidet. Weil die Masken nach kurzer Zeit feucht sind, feucht und warm ― ein wunderbarer Nährboden für Keime. Dringende Operationen wurden und werden verschoben.

Und, last but not least, dass die drastischen Maßnahmen schon jetzt die Wirtschaft schädigen und in eine Rezession führen. Die Folgen werden Millionen Menschen in unserem Land zu spüren bekommen, allerdings nicht die Anne Wills dieser Republik.

»So eine Maske zu tragen, ist anstrengend. Wenn man die gerade aufgesetzt hat, dann denkt man vielleicht, ach, fühlt sich ja ganz lustig an. Aber wenn man die seit 20 Minuten trägt [...], merkt man, [...] das Atmen wird anstrengender. Ich muss einfach in jedem einzelnen Atemzug etwas tiefer ein- und ausatmen, weil da ein Totvolumen vor meinem Mund ist, das ich immer wieder hin- und herbewege und wo kein frischer Sauerstoff reinkommt. [...] Das merken natürlich Personen mit einer vorgeschädigten Lunge [...] viel eher, als ich das merke. Wenn ich in den Supermarkt gehe [...] setze mir lieber eine Maske auf – das ist eigentlich ein Trugschluss.« — Christian Drosten, NDR, Coronavirus-Update vom 31.03.2020

Was wir auch mit Klarheit sehen, ist, dass die verschiedenen Bundes- und Landespolitiker völlig willkürliche und zum Teil widersprüchliche Kriterien für Zwangsmaßnahmen und Verordnungen erlassen. 

War »Corona« zunächst wie eine »sehr mild verlaufende Grippe« – eine Einschätzung, der man sich nach Lage der Dinge heute wieder anschließen könnte, so wurde dann vor einem »exponentiellen Anstieg der Infektionen« gewarnt. Als der dann aber schnell abflachte, wurde die »Verdopplungszahl« zum Maß aller Dinge.

Die ersehnte Marke wurde binnen weniger Tage gerissen. Da musste die »R-Zahl« her. Die bringt nun auch keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Als Letztes wurde die »R-Zahl« vom Robert-Koch-Institut »geglättet«, das bedeutet: endgültig nicht mehr nachvollziehbar.

Nun hat das RKI seine Pressekonferenzen eingestellt. Es gibt nichts mehr zu berichten, mit dem sich der gewünschte Horror-Effekt noch aufrecht erhalten ließe. Und die verhängten Verordnungen hinterlassen nicht mehr als Ratlosigkeit: Wer kann erklären, warum in München Sportstudios geschlossen sind, Sonnenstudios aber offen? Warum darf man nicht ins Freibad dafür aber an den Ostsee-Strand? Warum muss man im Flughafen zwei Meter Abstand halten, sitzt im Flugzeug aber dicht gedrängt? Warum tragen die Politiker selbst bei vielen Gelegenheiten keine Masken?

Es scheint nur noch darum zu gehen, dem Volk Gehorsam abzunötigen mit jenen völlig nutzlosen Masken. Sie wurden angeschafft, jetzt müssen sie auch gekauft werden. 

DIVIDE ET IMPERA

Das Prinzip teile und herrsche wird von Wohlhabenden und Politikern bis auf den heutigen Tag beherzigt – und von den Beherrschten bis auf den heutigen Tag zumeist nicht verstanden. Natürlich gibt es viel mehr Arbeiter, die früh aufstehen und ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, als Generaldirektoren, die ihrer Tochter zum 18. ein Cabrio mit Hardtop kaufen. Bei einem fairen Kräftemessen würde der Aufsichtsratsvorsitzende den Kürzeren ziehen. Bloß gut, dass er seine Belegschaft in Zeitarbeiter, Arbeiter, Angestellte und Höhere Angestellte unterteilt hat! Zwar haben alle einen ähnlich großen Anteil am erwirtschafteten Gewinn, werden aber ganz unterschiedlich entlohnt und behandelt. Sie schließen sich nicht zusammen, weil die einen sich für »Was Besseres« halten als die anderen – der Generaldirektor hat gewonnen, hohe Lohnforderungen bleiben aus, Töchterlein bekommt ihr Cabrio.

»Scharfe Kritik übten beide Vorstände an der Maskenpflicht, die in allen Bundesländern in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen gilt. Das Problem sei, dass die getragenen Masken meist nicht nur keinen ausreichenden Schutz böten, sondern die Infektionsgefahr sogar erhöhten und zu einer trügerischen Sicherheit führten [...]. Solange es sich um Woll- und Seidenschals handele oder Masken zur mehrfachen Verwendung aus der Tasche geholt würden, mache auch eine Maskenpflicht in Praxen keinen Sinn.« — Erklärung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom 30.04.2020

Inzwischen dämmert einem zunehmend größeren Teil des Volks, dass die Zwangsmaßnahmen erstens überzogen sind, ihre weitere Aufrechterhaltung zweitens unsinnig ist und die unteren Einkommen es drittens sein werden, die den höchsten Preis für die Verbote und Einschränkungen am Ende zahlen müssen. Es kommt zu Protesten der Unzufriedenen. Das kann selbst die regierungshörige Presse nicht mehr ignorieren, schaltet um auf die Taktik »teile und herrsche« und verunglimpft die samstäglichen Demonstrationen pauschal als »rechtsextrem« und »antisemitisch«. Wahlweise wittern die Medien auch »Verschwörungstheoretiker« am Werk. Wobei »wittern« das zutreffende Wort ist, denn was das genau sein soll, ein »Verschwörungstheoretiker«, ist ihnen nicht klar. Der Duden definiert »Verschwörung« als:

»Substantiv, feminin, gemeinsame Planung eines Unternehmens, gegen jemanden oder etwas gerichtet (besonders gegen die staatliche Ordnung).«

Eine »Verschwörungstheorie« wäre demnach laut Duden die Annahme, dass eine Verschwörung [...] Ausgangspunkt von etwas sei. Ein »Verschwörungstheoretiker« ist schließlich und dem zufolge jemand, der die Theorie aufstellt, dass es eine gegen die staatliche Ordnung gerichtete Verschwörung gebe. Das trifft nun nicht auf die Demonstranten zu, die demonstrieren ja nur, sondern auf die Medien, die Theorien darüber verbreiten. Die »Verschwörungstheoretiker« sind mithin die Medien in diesem Lande.

Halten Sie Ihre Gesundheit durch Corona für gefährdet? — ja: 45% nein: 54%. 

Wird genug getan für den Unterricht der Schüler? — ja: 32% nein: 54%. 

Wird genug getan für die Betreuungsmöglichkeit in Kindergärten und Kitas? — ja: 26% nein: 55% 

Mit der Wirtschaft geht es: abwärts: 78%, aufwärts: 6%, unverändert: 15%. 

Forschungsgruppe Wahlen, 15.05.2020.

Die Bevölkerung also, in der allmählich die Erkenntnis dämmert, dass die so genannte »Corona-Krise« ihr nicht zum Vorteil gereichen wird, soll schleunigst gespalten werden. Nach dem Motto: Die einen sollen da nicht hingehen, weil da die anderen sind, und die anderen nicht wegen der einen, und wer doch hingeht, bekommt was auf die Mütze. Denn die grundgesetzwidrigen Einschränkungen der Meinungs- und Versammlungsfreiheit nebst martialischem Auftreten der Polizei sind dazu angetan in Gewalt zu enden.

DEMOKRATISCHE SPAZIERGÄNGE

Lassen wir uns also nichts erzählen: Jeder, der für seine Grundrechte einsteht, ist jedem anderen mit demselben Ziel willkommen. Wir unterscheiden da nicht nach Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Einkommen oder Nationalität. Wir wollen Demokraten sein unter Demokraten. Aufrufe zu Rassenhass und Gewalt haben keinen Platz. Wir bleiben beim Thema, basta. So kann jeder mittun. Die Abschreckungs- Kampagne der Medien wird – mit ein wenig Pech – dazu führen, dass der besorgte Normalbürger nicht mehr auf die Demos geht und eben genau jenen Rechtsradikalen und Antisemiten das Feld überlässt. Was wäre damit gewonnen?

Und wenn der widerrechtlich von den Behörden eingeschränkte Platz für alle, die kommen wollen, nicht ausreicht, dann machen wir eben demokratische Spaziergänge durch die Stadt. Demokratisch heißt ohne fliegende Pflastersteine oder Mollis, aber auch ohne Polizeiknüppel und Tränengas. Demokratisch heißt mit Transparenten, Plakaten, Flugblättern und Sprechchören, aber ohne Polizeigewalt, Verhaftungen und Folter.


Cluse Krings ist Autor, Amerikanist, Ethnologe und Originalbeiträger dieser Zeitung




Dieser Text erschien in Ausgabe N° 6 am 29. Mai 2020




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