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Eine kleine linguistische Auffälligkeit

Die Natur respektive die Rettung derselben ist in aller Munde. Selbst bei Parteien, die die Natur traditionell mit Füßen treten.

Von Cluse Krings

Erinnern wir uns noch, welch ein Musterland des Umweltschutzes die DDR war, liebe Linke? Und wie steht es bei den frisch gebackenen
Naturfreunden mit dem Einfinden in die Natur? Mit dem Wissen um Vorgänge in ihr? Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet »Omikron« sie der Naturferne überführen würde — von CSU bis Grüne?



Am 26. November 2021 beschloss die »Technische Beratergruppe zur SARS-Cov-2- Entwicklung« der WHO, die in Botswana und Südafrika entdeckte Virusvariante mit dem griechischen Buchstaben »Omikron« zu versehen. Meine spontane Reaktion: Ein Lachanfall. Bekannt war ja schon, dass zum Beispiel die deutsche Bundesregierung
eine Werbeagentur für die Corona-Kommunikation, will sagen: zur Beförderung der allgemeinen Hysterie, beauftragt hatte.

Wäre nicht nach Delta der Buchstabe Epsilon an der Reihe gewesen?, fragte ich mich. Stattdessen wurden 10 Lettern übersprungen, ohne dass dazwischen auch nur eine einzige neueMutante medial aktenkundig geworden wäre. Warum?

Seit langem hatte sich in vielen Ländern zunehmende Ablehnung der unsinnigen und logisch oft schwer nachvollziehbaren Restriktionen breitgemacht. In Deutschland gut daran erkennbar, dass die ganz erstaunlichen Zustimmungswerte zum Regierungshandeln nicht mehr abendlich in den Nachrichten verkündet wurden. Jetzt musste ein Knaller her! Welcher griechische Buchstabe klang am gefährlichsten? Und wie wohl wird eine nächste Mutation heißen?»Klingonikron«?

Trotz der werbewirksamen Denomination erwies sich der neue Bösewicht als eher harmlos. Am 14. Dezember 2021 schon vermeldete die amerikanische PBS News Hour aus Johannesburg — unterstützt immerhin von der Bill-and-Melinda-Gates-Foundation —, »die Omikron-Variante scheint eine weniger schwere Krankheit zu verursachen als vorherige Versionen des Corona-Virus«. Auch die Johns-Hopkins-Universität, weltweite Wächterin über die »Pandemie«, sieht die Fallzahlen sich abkoppeln von der Todesrate.

Die neue Variante verbreitet sich schneller, richtet aber wesentlich weniger an. Das sollte nun niemanden verwundern, der sich mit der Natur und den Vorgängen in ihr tatsächlich beschäftigt hat. Es wird schwierig werden, auch nur eine einzige Spezies auf diesem Planeten zu nennen, die durch einen Erreger ausgerottet worden wäre. Warum?

Weil die Ausrottung seines Wirts eine denkbar schlechte Strategie für einen Keim wäre, der doch fürs eigene Überleben auf diesen Wirt angewiesen ist. Das viel klügere — und von der Evolution bevorzugte — Vorgehen ist, endemisch zu werden. Epidemisch bedeutet, dass eine neue Krankheit gehäuft auftritt. Pandemisch, dass sie in vielen Ländern gehäuft auftritt. Endemisch ist eine Infektion, wenn sie sich in einer Population einnistet, dieser aber nicht über Gebühr Schaden zufügt und lange in ihr überleben kann.


DIE NATURFERNE
DER NATURFREUNDE


Merkwürdig, dass all den plötzlichen Naturliebhabern im politischen Betrieb dieser einfach zu verstehende Umstand unbekannt zu sein scheint. Dass die Panik immer weiter geschürt wird, obwohl alle wissenschaftlichen Daten in eine andere Richtung weisen. Omikron ist die Impfung, die alle Kriterien einer Impfung erfüllt: Sie wird rasch millionenfach verabreicht, hat milde Nebenwirkungen und erzielt eine hohe Immunisierung. So löst die Natur ihre Probleme selbst. Sollten die Freunde der Natur nicht ein wenig mehr Vertrauen in dieselbe haben? Anzunehmen ist hingegen, dass »die Rettung der Umwelt« in Bälde für einen weiteren Krisenmodus mit weiteren Einschränkungen herhalten wird. Man höre bereits jetzt den Allmachtsphantasien eines Boris Palmer zu, des grünen Oberbürgermeisters von Tübingen.


INFLATION BILLIGEND
IN KAUF GENOMMEN


Im wöchentlichen Covid-19-Lagebericht des RKI vom 30. Dezember 2021 hieß es: Bei »6.788 Fällen [...] wurden überwiegend keine oder milde Symptome angegeben. Am häufigsten wurde von Patientinnen und Patienten mit Symptomen Schnupfen (54 Prozent), Husten (57 Prozent) und Halsschmerzen (39 Prozent) genannt. 124 Patientinnen und Patienten wurden hospitalisiert, vier Person sind verstorben. [...] 186 Patientinnen und Patienten waren ungeimpft, 4.020 waren vollständiggeimpft, von diesen wurde für 1.137 eine Auffrischimpfung angegeben.«

Man lese und staune! Und: je wirkungsloser die Vakzine sich erweisen, desto mehr sollen sie verimpft werden. Ein einträgliches Geschäftsmodell — für Big Pharma, nicht für den Steuerzahler, der eines Tages die Zeche mit noch schlechteren Schulen für seine Kinder, teureren öffentlichen Verkehrsmitteln und letztlich einer schlechteren medizinischen Versorgung wird zahlen müssen. Und mit einer Inflation, die außer Kontrolle zu geraten droht.

Zur Erinnerung: Frankreich hatte das Ruhrgebiet besetzt, um Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg zu erzwingen. Die deutsche Regierung rief zum Streik. Der »Ruhrkampf« dauerte vom 13. Januar bis zum 26. September 1923, also etwas weniger als achteinhalb Monate. Die Löhne von zwei Millionen Arbeitern wurden seinerzeit per Schulden gezahlt, insgesamt 40.000.000 Reichsmark, nach verschiedenen Umrechnungen zwischen 2,0 und 10,3 Millionen Euro — eine Petitesse im Vergleich zu dem, was während der nunmehr beinahe zwei Jahre der »Corona-Krise« an nicht gedecktem Geld ausgegeben wurde.

Damals löste das eine Hyperinflation aus, die die gesamte Wirtschaft zusammenbrechen ließ. Glauben wir den Geschichtsvergessenen aller Lager, wenn sie uns versichern, die anlaufende Inflation sei nur temporär, gleich, wie viele Milliarden sie noch für immer unsinnigere Impfungen, Polizeieinsätze und die Folgen von G-Regeln ausgeben? Wobei »G« wohl für »Gehorsam« stehen dürfte. Und der wird sich für die Regierenden als Rettungsanker erweisen. Damals, nach der »Ruhrkrise«, brach mit der Wirtschaft auch die Lebensmittelversorgung zusammen. Hunger stand auf der Tagesordnung. So etwas könnte zu Aufständen, womöglich sogar zu einer Revolte gegen die führen, die von den Politikern und ihrem Steuersystem stets unverschämt bevorteilt worden sind.

Die Armen jedenfalls sind viel ärmer geworden und die Reichen viel reicher in den zurückliegenden zwei Jahren. Derzeit werden die Leute schon mal an Vorgaben gewöhnt, wann sie das Haus verlassen, wohin sie dann gehen dürfen und dass sie sich auf Schritt und Tritt mit einem QR-Code ausweisen müssen. Das soll, so das Kalkül der Politik, einen künftigen Aufstand verunmöglichen.


GESPENSTISCHES
VERTRAUEN


Isidor Feinstein Stone, berühmter Pionier des amerikanischen Investigativjournalismus, befand einst: »Alle Regierungen lügen. Nichts, was sie sagen, sollte man glauben«, und dass schon das Berichten von Tatsachen subversiv sei. Für deutsche Ohren, verkabelt mit jenem Untertanengeist, klingen solche Sätze aufrührerisch.

Doch sind sie nur logisch. Nehmen wir die unselige Parteienkombination in Berlin: Die SPD versprach ihren Wählern soziale Wohltaten, die Grünen den Umweltschutz, die FDP, gegen beides einzuschreiten. Am Ende wird jeder belogen. So ist der Lauf der Welt. Umso unverständlicher die Annahme, ausgerechnet beim Thema »Corona«
— mit all seinen falschen Zahlen und Widersprüchen — werde dem Volk die Wahrheit gesagt.

arl Schmitt, Staatsrechtler und Verehrer Hitlers, befand einst, Souverän sei, wer über den Ausnahmezustand entscheidet. Nun wissen wir es ganz genau: Es ist eine technische Beratergruppe der WHO. Eine Handvoll Menschen kann weltweit die Abschaffung der Bürgerrechte mit einemWortungetüm verfügen.

Der Souverän ist lange schon nicht mehr das Volk, wie die Verfassung es vorsieht. Es ist an der Zeit, endlich aufzustehen gegen den grassierendenWahnsinn und zu retten von Wohlstand, Demokratie und Freiheit, was noch zu retten ist.



Cluse Krings ist Anthropologe und Autor des Sachbuchs »Vom Untergang der Moderne«




Dieser Text erschien in Ausgabe N° 78




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