+++     Seit 13. April täglich: Massiver Protest und Demonstrationen in Berlin gegen das geplante Ermächtigungsgesetz II (IfSG 28b).     +++     Oxfam: Weltweit drastische Zunahme von Hungertoten durch Corona-Maßnahmen     +++     Wachsende Zahl von Impftoten und Impfgeschädigten.     +++     DW-Magazin zu 1 Jahr Demokratiebewegung erschienen.     +++     Tiefer Staat USA/Nato mit Kriegsvorbereitungen in Osteuropa, Kramp-Karrenbauer jubelt.     +++     Widerstand wächst gegen Corona-Diktatur und Impfterror in allen betroffenen Ländern (Nato-Raum). Regierung Merkel vor Inhaftierung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit?     +++     Bericht: Größte Demokratiebewegung der Geschichte wächst täglich weiter an. RBB-Propagandist Olaf Sundermayer (»brünftiger Merkel-Eber«) will DW-Journalisten von Gestapo (»Verfassungsschutz«) beobachten lassen.     +++     SPD und CDU am letzten Abgrund.     +++    

BLACK LIVES UND GRUNDGESETZ AUF DEM ALEX

GEGEN INSTRUMENTALISIERUNG

Von Willpower

Meine erste Demo-Erfahrung hatte ich mit Nicht Ohne Uns auf dem Rosa-Luxemburg-Platz. Ich empfand zuvor, dass meine Menschenrechte dadurch eingeschränkt waren, dass man mich zwingen wollte, beim Betreten von Geschäften eine Maske zu tragen.

 Wir müssen unsere Freiheit bewahren, um selbst zu entscheiden. Die Vorstellung eine Maske tragen zu müssen, um andere vor einer Ansteckung zu schützen, die weniger tödlich ist als die Grippe, macht für mich immer weniger Sinn. Es ist eine Beleidigung der menschlichen Intelligenz.

Nach dem tragischen Mord an George Floyd war ich überwältigt von der Tatsache, dass jeden Tag Schwarze in den USA von Polizisten getötet werden. Ich entschied zur Berlin Black Lives Matter Demonstration auf dem Alexanderplatz zu gehen, und als ich ankam war ich überrascht, so viele Menschen mit Plakaten gegen Rassismus zu sehen. Fast musste ich weinen. 

Seit ich ein Kind war, habe ich immer wieder rassenbezogene Polizeimassnahmen erlebt, und in dem Moment fühlte es sich an, als ob eine lebenslange Unterdrückung ein kleines bischen von meinen Schultern genommen wurde... 

Während ich durch die Massen lief, sah ich Kinder, Teenager und Erwachsene, die ein grosses Fest der Menschlichkeit in ihrer Unterschiedlichkeit feierten. 

Ich fühlte mich so glücklich zu realisieren, dass, so wie ich auch, ganz viele Menschen über die Hautfarbe hinaus sehen. Europa hat eine harsche Historie des Kolonialismus, weshalb ich es besonders herzlich fand mit 10.000 anderen den Tod von George Floyd zu betrauern und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Die Menschen riefen immer wieder »No Justice No Peace«, keine Gerechtigkeit, kein Frieden. Dies war ein bedeutender Slogan in Los Angeles während der Rodney-King-Unruhen im Jahre 1992. 

Ich wuchs damals als Kind in Los Angeles auf, und als die Polizisten, die ihn beinahe getötet hatten, freigesprochen wurden, kam es zu Unruhen mit 63 Toten.

Die Black-Lives-Matter-Demonstration auf dem Alexanderplatz letzten Samstag öffnete Herz und Verstand. Nachdem der Lockdown alle grossen Veranstaltungen des Sommers gestoppt hat, sind jetzt Demonstrationen die neue Party!

Die Menge war jung, wunderbar, divers und inspirierend. Sie bestätige auch meine These dass COVID nur eine normale Grippe ist. Wenn es so schlimm wäre, wie es in den Mainstream-Medien heisst, dann gäbe es jetzt neue Infektions-Ausbrüche in Europa, den USA, und anderen Orten an denen Demonstrationen stattfanden.


Übersetzung: Wolfgang Spraul




Dieser Text erschien in Ausgabe N° 8 am 12. Juni 2020




Wir verwenden keine Cookies, Statistiken, Tracking et cetera.

Wir unterstehen keinen Firmen oder Interessengruppen, wir finanzieren uns ausschließlich durch Ihre Spenden.


© 2021 KDW e.V.